28. März 2026
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28. März 2026
Menschen der heutigen Welt stehen vor einer Vielzahl von Herausforderungen und Krisen: Klimakatastrophe, Kriege, Instabilität politischer Systeme, Soziale Ungerechtigkeiten, um nur einige zu nennen.
Angesichts der Überforderung neigen Menschen oft dazu, sich vor der Lage der der Welt zu verschließen ("So schlimm ist es doch garnicht") oder aber starken Schmerz über den Zustand der Welt zu fühlen. Dieser Schmerz führt entweder zu starkem Aktionismus zur Weltrettung oder Ohnmachtsgefühlen, beides oft verbunden mit einer abwertenden Haltung gegenüber der gesamten Menschheit ("Menschen sind so schlecht, die Erde wäre besser dran ohne uns") oder zumindest bestimmten Menschengruppen.
All das führt dazu, dass unser vorherrschendes Bild von Getrenntsein noch weiter verstärkt wird. Dieses Paradigma von "Getrenntsein-von" und "Kontrolle - über" macht unsere Krisen aber überhaupt erst möglich: Wir Menschen können uns und die Erde nur deswegen ausbeuten, weil wir uns als voneinander und von der Erde getrennt wahrnehmen und empfinden.
In diesem Workshop stellen wir uns die Grundfrage: Was können wir tun, um in unserem eigenen Bewusstsein, in unserer Kultur und unserer Gesellschaft einen Wandel voranzubringen und Menschen so wahrzunehmen, wie sie sind: Miteinander verbunden und ein Teil der Erde?
Als Vorbilder und Lehrende dienen uns ein zyklisches Weltbild, die Bewegung der Jahreszeiten, die lebendige, beseelte Natur sowie Impulse aus anderen (vor allem indigenen) Kulturen.
Neben theoretischem Input wird es auch Raum für Anregungen und Themen der Teilnehmenden geben. Der Workshop wird teils aus Reden, teils aus praktischen Anwendungen bestehen.
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Um dich anzumelden oder erstmal mehr zu erfahren, melde dich bei Ben: kontakt@benjaminpontius.de
Die Veranstaltung ist spendenbasiert.
